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Ich bin mit dem besten Team angereist…

Aus aktuellem Anlass noch einmal ein Blog im Zusammenhang Fußball! Im Moment lasse ich mich gerne durch Trainer-Aussagen inspirieren. Wenn Sie etwas in mir zum Aufhorchen und Anhören bringen …

Der französische Nationaltrainer Didier Deschamps tat dies. Er sagte vor dem Match zwischen Frankreich und Algerien folgendes: „Ich bin nicht mit den besten Spielern angereist, ich bin mit dem besten Team angereist“. In der Welt des Fußballs – in der es ja in der Tat viele Einzel-Spieler, manchmal wahre „Primadonnen“ gibt – eine starke Aussage. Klar, diese Glanzlichter und Stars jedes Teams sind wichtig, sie spielen meist eine entscheidende Rolle. Sie sind die Spiele-Macher und bereiten oft die wichtigsten Tore vor. Allerdings kann ein Mann alleine doch niemals alles ausrichten und richten. Diese Super-Stars können verletzt sein, Rote Karten bekommen und dann eben mal nicht zur Verfügung stehen. Denken wir nur an Brasiliens Neymar, der im Spiel gegen Kolumbien einen Wirbelbruch erlitt und nun für den Rest der WM ausfällt. Er kann das Halbfinale morgen Abend definitiv nicht spielen. Sehr tragisch für ihn persönlich, aber desaströs für das Team. Da ja alles auf ihn abgestimmt war. Genau so eine Situation möchte sich jeder Leader doch gerne ersparen, denke ich. Was passiert langfristig, wenn ein Team, ein Unternehmen, auf einzelne Personen setzt? Ganz eindeutig: Der Fokus auf die Gesamt-Leistung geht verloren. Es steht eine Person im Mittelpunkt, aber nicht mehr das Team als eingespielte Einheit, die schlagkräftig reagieren und agieren kann.

 

Teamwork and team spiritHigh-Performance-Team entwickeln

Ich empfinde das für den Führungsalltag als extrem gefährlich. Deswegen ist auch das ultimative Ziel meines Systems „Frontline-Leadership“, aus einer Vielzahl von einzelnen Kämpfern ein High-Performance-Team zu machen, eine Spitzen-Mannschaft, sei es nun im Vertrieb oder im Sport! Eine Spitzen-Mannschaft, die gemeinsam für ein großes Ziel kämpft. In einem wahren Team hat natürlich jeder auch sein persönliches Ziel, aber es steht darüber hinaus ein gemeinsames, großes und gigantisches Ziel im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Das Gemeinsame, um das man kämpft. Große Leader schaffen es, dass Individuen für dieses gemeinsame Ziel antreten und alles geben, was sie haben. Nur wenn Teams das große Ganze auch als ihre persönliche Vision und ihren eigenen Anteil und Vorteil daran sehen, sind phänomenale Erfolge möglich. Das ist im Fußball angesichts eines Weltmeistertitels sicher einfacher, als Teams auf eine große gemeinsame Unternehmensvision einzustimmen. Das Prinzip ist jedoch dasselbe. Das autarke Team – ohne Abhängigkeiten von einer bestimmten Person – muss das Ziel eines jeden echten Leaders sein!

 

„Chapeau“ an Didier Deschamps für diese Erkenntnis und auch den Mut, dies so klar auszusprechen. Er gab damit keinem seiner Spieler den Star-Status, sondern stellte sie als gesamtes, großartiges Team vor. Leider hat es dieses Mal nicht ganz gereicht, um ins Halbfinale zu kommen. Aber das hat sicher nichts damit zu tun, dass der Trainer nicht an sein Team glaubte. Ich wünsche den „Bleus“ weiterhin alles Gute auf ihrem Weg als großartiges Team mit einem Trainer, der ein echter Leader zu sein scheint.

Wer diesen Weg für sein Unternehmensteam auch beschreiten will, dem empfehle ich mein Seminar „TEAMBUILDING for success„.

 

Ihr
Harald Psaridis

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