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So machen Sie Ihre neuen Mitarbeiter fit für die telefonische Terminvereinbarung!

4 wichtige Elemente am Starttag habe ich Dir versprochen und heute kommen wir zum 4. Element.

Wir erinnern uns noch einmal ganz kurz:

  1. Der Panini-Effekt war letztes Mal: Die gute Selbstorganisation.
  2. Dann war natürlich, dass Du berechnen kannst, wie Du Dein Ergebnis erreichst, welche Aktivitäten dafür nötig sind und
  3. dass Du Dein Potential vorher erstellt hast: Wer sind Deine potentiellen zukünftigen Kunden?

Und heute, das ist das 4.: Wie kontaktiert man diese potentiellen Kunden?

Und auch das ist ein wichtiger Schlüssel. Denn: Gibt es in Deinem Unternehmen eine klare Leitlinie? Gibt’s da ein vorgefertigtes Gespräch, eine Art Leitfaden, wie macht man es denn in Deiner Branche, in Deinem Bereich richtig? Bist Du Network-Marketer, bist Du Finanzvertriebler oder in irgendeiner anderen Art und Weise im Verkauf? Also: Wie kontaktiert man denn bestehende oder neue Kunden bei Dir? Und ehrlicherweise: Kunden anzurufen, egal, ob bestehende oder neue, das ist für jeden Menschen, der neu beginnt, der neu im Verkauf startet, eine riesige Herausforderung. Warum?

Viele, viele haben Angst vor dem Telefonieren. Also vielleicht nicht mit dem guten Freund, aber wenn Du fremde Menschen anrufst, um einen Termin auszumachen, da gehst Du ein Risiko ein. Das Risiko ist genau das, was wir Menschen hassen: Wir wollen alle geliebt werden, wir wollen nicht zurückgewiesen werden, und wenn Du jemanden anrufst, riskierst Du immer eines: Der sagt: „Nein, ich hab keinen Bedarf, ich brauche Ihre Dienstleistung nicht, Ihr Produkt interessiert mich nicht.“ Und ehrlich: Das schmerzt! Denn viele nehmen das sehr persönlich und empfinden das als persönliche Zurückweisung, wenn jemand Nein sagt. Und Du weißt es genau, wenn Du vielleicht noch privat „am Markt“ bist und Du bist vielleicht hie und da bei der Eroberung des anderen Geschlechtes, dann weißt Du, wie schwierig diese Hemmschwelle ist, jemanden anzusprechen, weil Du immer Angst hast, es könnte ja auch ein Nein folgen. Und das ist beim Telefonieren genau gleich.

 telefonieren-228x30070% haben Angst vor dem telefonieren

Und jetzt stellen wir uns Folgendes vor: Du wärst also neu und Du müsstest jetzt ganz alleine telefonieren, also niemand zeigt Dir, wie das geht, aber der Chef sagt zu Dir: „Machen Sie einfach Termine aus!“ Und Du sagst: „Huch, wie geht das? Was soll ich da sagen?“ Vielleicht hast Du von woanders schon ein bisschen Erfahrung, probierst einen Text aus, aber trotzdem sind möglicherweise Sorgen oder Bedenken da. Vielleicht nicht bei jedem, aber wissenschaftlich bei über 70% der Menschen, die im Vertrieb tätig sind und telefonieren sollen.

Wie kann man es leichter machen? Nun, sehr, sehr einfach: Menschen tun sich sehr leicht, wenn sie etwas Neues machen sollen, wenn sie einfach jemanden nachmachen können. Also wenn Du Schifahren lernst, dann ist es viel anstrengender, wenn der Schilehrer sagt: „Ja, probieren Sie es einfach einmal aus! Da sind die Schi, stellen Sie sich drauf und fahren Sie runter. Wenn Sie etwas brauchen – ich bin da, da oben in der Hütte, einfach anrufen, falls Sie hinfallen!“ Ich weiß nicht, wie gut es Ihnen da gehen würde beim Schifahren Lernen Und so ähnlich ist es beim Telefonieren. Wenn Sie als Führungskraft oder Trainer zu einem Neuen sagen: „Telefonier nur, wenn Du etwas brauchst, ich bin da im Nebenraum“, dann können Sie sich vorstellen, dass es nicht ganz so leicht sein wird. Aber wenn Sie es ihm zeigen, nämlich einfach vormachen, das ist wie beim Schilehrer, man fährt ihm einfach nach, deswegen mein Tipp an Sie: Legen Sie die ersten 10, 15 Termine für ihn fest, idealerweise sogar vielleicht für die ersten 14 Tage, zeigen Sie ihm, wie man telefoniert! Zeigen Sie es ihm vor, machen Sie es ihm einfach vor, und er kann es nachmachen, er schaut Ihnen zu, und Sie werden merken, früher oder später bekommt er Lust und möchte es auch einmal probieren. Aber wenn Sie’s vormachen, ähnlich wie der Schilehrer vorfährt, dann kann der Neue ganz leicht nachfahren – so lernt man es am besten! Erwachsene lernen ganz einfach:

  1. Zuerst muss man erklären, warum etwas funktioniert – wir wollen es immer verstehen!
  2. Wir wollen sehen, wie es uns jemand vormacht. Dann sind wir
  3. gerne bereit, es nachzumachen. Und dann kann man es
  4. in weiterer Folge noch trainieren, verbessern, optimieren. Dann kann man es irgendwann selber perfekt und so kann man telefonieren lernen.

Als Führungskraft macht Dir das vielleicht ein bisschen Sorgen und ist auch eine Herausforderung für Dich, aber die hat auch der Schilehrer jedes Mal, wenn er junge Leute hat Er hat immer eine kleine Herausforderung. Aber wenn er es richtig macht, dann hat er tolle Schüler danach, und die wünsch ich Dir.

Viel Spaß beim Telefonieren!

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