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So sieht der perfekte erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters aus!

Das erste Mal! Erinnerst Du Dich noch daran, an Dein erstes Mal? Nicht das, was Du jetzt denkst! Ich meine natürlich das erste Mal, als Du an einem neuen Arbeitsplatz im Unternehmen warst, Dein erster Arbeitstag! Heute reden wir genau über den perfekten ersten Tag: Wie sollte so ein erstes Mal in einer neuen Firma, an einem neuen Arbeitsplatz ausschauen? Wir sehen uns!

 

 

Ja, der erste Tag! Vielleicht eines der größten Geheimnisse der meisten Unternehmen, und ehrlicherweise würde in den meisten Unternehmen ein Satz passen: Der Einzige, der stört, ist der Neue! Und das ist deswegen so häufig, weil der natürlich plötzlich in geordnete Verhältnisse reinplatzt, da kommt jemand, der den normalen Rhythmus einfach unterbricht. Du bist vielleicht gewohnt, wie Dein Tagesrhythmus ist, was da alles so abläuft, und da kommt eigentlich sehr überraschend – spaßig natürlich, so überraschend wie, dass jedes Jahr der Winter kommt, und Du weißt ja, wann die Leute die Winterreifen wechseln – und so ist es dann oft mit dem Neuen: Oh, morgen kommt der, was sollen wir denn mit ihm machen?

Ich glaube, es ist viel leichter, wenn Du auf so etwas vorbereitet bist. Was kann Dir da helfen? Erstens, was wir letztes Mal besprochen haben: Du hast einen klaren Einarbeitungsplan. Und Du hast auch für den ersten Tag eine Art Checkliste, ähnlich wie der Pilot, der vielleicht vor dem Start  kurz eine Liste hat, die er gemeinsam durchcheckt, und wo er einfach jeden Punkt drauf hat, um ganz sicher zu sein, dass der Flug später optimal verläuft. Und ähnlich ist es auch hier, damit die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters optimal verläuft, ist der erste Tag ganz, ganz essentiell. Wenn Du dafür eine Checkliste hast, dann hilft Dir das.

 

begrüßung

Die 2 wesentlichen Punkte

Was sind die 2 wesentlichen Punkte am ersten Tag? Erstens: Es gibt sicher ein persönliches Gespräch, eine Eins-zu-eins-Gespräch, wo Du Dich mit ihm hinsetzt und die wesentlichen Punkte mit ihm besprichst, und wenn es ein Verkäufer oder ein Vertriebler ist, dann wäre es auch gut, wenn er auch ein praktisches Erlebnis dazu hat, idealerweise z.B. bei einem Verkäufer, bei einem Network-Marketer, bei jemandem, der Vertriebsaktivitäten hat, wenn auch ein echter Kunde ihn sieht, wenn Du ihn also am Abend mitnimmst zu einem Kunden.  Warum abends? Wenn Du also in einem antizyklischen Bereich bist, also ein Verkäufer, der Außendienst hat und der seine Kundenbesuche abends macht, dann wäre wichtig, dass er tatsächlich schon am ersten Arbeitstag erlebt, wie das ist, abends einen Termin zu machen. Das prägt ihn idealerweise. Ganz schlecht wäre, wenn er vielleicht am Vormittag um acht Uhr kommt, um 12 Uhr weißt Du schon nicht mehr, was Du mit ihm machen sollst, und lässt ihn dann vielleicht gelangweilt noch bis 17 Uhr im Büro irgendwo sitzen hinter einem Schreibtisch und sich selbst beschäftigen, und er geht um 17 Uhr nach Hause. Das wäre genau der falsche erste Tag. Deswegen: Gib ihm auch dieses Praxiserlebnis, wenn es geht!

Was sind die Hauptinhalte am ersten Tag? Nun, die Checkliste hat natürlich viele Punkte, wo Du noch einmal seine Ziele durchgehst, die Wünsche, die Erwartungshaltung, all das ist wichtig. Aber es gibt 4 Themen, die ganz entscheidend sind, und die schauen wir uns noch im Detail an.

  1. Es ist ganz wichtig, wenn es ein Verkäufer oder Vertriebler ist, dass er weiß: Wie kommt man hier zu Kunden? Es kann sein, dass er Neukundenakquise betreibt, dann ist z.B. wichtig, dass er sich Potential zusammenstellt, wen er kontaktieren will, oder, wenn es bestehende Kunden sind, dass Du ihm diese bestehenden Kunden übergibst, und ihm gleichzeitig auch sagst, wie man diese Kunden bearbeitet.
  2. Es wird ganz wichtig, sein, dass er lernt, wie er sein Einkommen berechnen kann, speziell dann, wenn er ein leistungsorientierter Verkäufer ist, oder wenn ein Ziel erreicht werden muss. Wie berechnet man diese Zielerreichung? Wie berechnet man sein Einkommen? – wenn das dahinter ist, und das ist ja im Vertrieb sehr, sehr häufig.
  3. Wie organisiert man sich? Wie macht man einen vernünftigen Plan?
  4. Wie macht man erste Termine aus? Das ist ja der Schlüssel für den Start, in vielen Fällen, speziell im Verkauf, im Vertrieb, im Network-Marketing ist das so der Schlüssel. Und wir schauen uns etwas später im Detail an, worauf es ankommt.

Fassen wir noch einmal zusammen: Es gibt 4 entscheidende Punkte, die müssen in der Checkliste auf jeden Fall drinnen sein, und auch alles andere, was sonst noch administrativ wichtig ist. Und: Es ist gut, wenn er ein Praxiserlebnis hat und nicht nur einen theoretischen Teil.

Alles klar? Wir sehen uns für die Details bei meinem Seminar „ONBOARDING for success

 

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