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Der Geist der Weihnacht (Version für Manager)

Der Geist der Weihnacht (für Manager)

Liebe Freunde!

Bald ist Weihnachten und es ist Zeit, uns besonders wieder um die Menschen zu kümmern, denen wir unser erfolgreiches Harald Psaridis und Du!Leben verdanken, also unserer Familie und den Menschen, mit denen wir tagein und tagaus zusammenarbeiten. Aus diesem Grund habe ich heute etwas Besonderes für Euch.

Ihr alle kennt die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Wenn Ihr weiterlest, werdet ihr eine Version finden, die Ihr garantiert noch nie gelesen habt, die Version für Manager. Die Ähnlichkeit der Hauptperson mit anderen, Euch bekannten Managern ist beabsichtigt! Also, viel Spaß beim lesen.

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George Average ist ein Manager eines mittelgroßen Unternehmens. Von Leadership und „so neumodischem Zeug“ hält er wenig. Seine Mitarbeiter lobt er nie, im Gegenteil. Wenn sie nicht machen was er sagt, droht er ihnen mit der Kündigung. „Das war schon immer gut, also wird es auch in Zukunft gut sein“, pflegt er zu zu Vorschlägen seiner Mitarbeiter zu sagen, oder „wozu braucht man Motivation, wenn man ein Gehalt hat!“.

Weihnachten hält er für geld- und zeitverschwendenden Blödsinn.

George ist ein selbstgerechter Mann, der sehr genau zwischen „Gewinnern“, zu denen er sich zählt, und „Verlieren“ unterscheidet. „Verlierer kümmern mich nicht“, gibt er unumwunden zu und wirft den anderen verächtliche Blicke zu. Seine Mitarbeiter schlägt er nie für Gehaltserhöhungen vor, sondern schaut nur auf seinen eigenen Vorteil.

Doch eines Nachts erhält er unerwarteten Besuch. Der Geist seines vor Jahren verstorbenen ersten Chefs, John Downstreet, sucht ihn auf, um ihn vor einem schrecklichen Schicksal zu warnen. Die unheimliche Gestalt ist an lange schwere Eisenketten gefesselt, die er sich durch jahrzehntelange Hartherzigkeit, fehlendes Mitgefühl und Uneinsichtigkeit selbst geschmiedet hat.

Downstreet droht Average mit einem ähnlichen Schicksal und bietet ihm die Möglichkeit, sich zu bessern und seine noch unsichtbaren Ketten abzustreifen. Er bereitet George Average auf drei Geister vor, die ihm noch diese Nacht erscheinen werden.

George geht beunruhigt zu Bett und wirklich, um ein Uhr morgens erscheint ihm der erste Geist der WeihnachtGeist und stellt sich als Geist der vergangenen Weihnacht vor. Er nimmt George auf eine Reise in die Vergangenheit mit, wo er sich selbst als einsamen und verlassenen Jungen sieht, der von seinen Mitschülern und seinem Vater verspottet wird, weil er unsportlich ist und wenig Kontakt findet. Auch zeigt der Geist George seine längst verlorene Liebe wieder, die er durch seine Verbohrtheit und seinen Starrsinn für immer aufgegeben hatte. Einen kurzen Augenblick sieht er auch Anthony wieder, der sein einziger Freund war und auch dessen Familie, bei der er immer herzlich aufgenommen worden war.

Verwirrt kehrt George Average in sein Schlafzimmer zurück und fällt in einen unruhigen Schlaf. Doch um Schlag zwei erscheint ihm der zweite angekündigte Besucher, der Geist

Geist der Weihnacht

der gegenwärtigen Weihnacht. Der riesige, ungehobelte Geselle führt George durch den Weihnachtstag direkt in die Wohnzimmer seiner Angestellten und deren Familien. Wie oft war er zu einem Essen bei ihnen eingeladen worden, hatte jedoch immer abgelehnt. Auch zeigt der riesige Geist George viele Weihnachtsfeste in Familien, die kein Geld haben und sich keine Geschenke leisten können. „Gibt es denn niemand, der sich um solche Menschen kümmert?“, fragt George den Geist. Da muss er seine eigenen Worte  vernehmen: „Verlierer kümmern mich nicht!“. Mit diesen Worten verschwindet der Geist und George bleibt alleine in der Dunkelheit zurück.

Kurz darauf erscheint der Geist der zukünftigen Weihnacht, ein düsterer hagerer Geselle, verborgen in einem schwarzen Kapuzenmantel.

Geist der WeihnachtDer Geist führt George in eine große Firma, wo Manager sich über einen kürzlich verstorbenen Kollegen lustig machen. Die Männer beginnen sich schließlich darüber zu streiten, wer die Kunden des Verblichenen bekommen sollte, sogar die Schreibuntensilien und Notizblöcke werden “brüderlich” aufgeteilt. Kein gutes Wort wird über den Ex-Kollegen verloren, sogar seine Familie wird schlecht gemacht, wo es nur geht. “Gibt es den kein Mitgefühl mehr, keinen Zusammenhalt!”, schluchzt George den Geist an. Doch der führt ihn wortlos zu einem Friedhof und deutet auf ein schlichtes Grab vor sich. George beginnt zu ahnen, was ihn erwartet. Als er den Schnee von der einfachen Steinplatte wischt und seinen Namen entziffert, muss er erkennen, dass der ungeliebte einsame Tote er selber ist.

George bricht zusammen, fällt auf seine Knie, gelobt sich zu bessern und die Weihnacht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in seinem Herzen zu behalten.

Plötzlich befindet George sich am Morgen des 24. Dezembers wieder in seinem Schlafzimmer, so als wäre er nie weg gewesen. Über alle Maßen erleichtert springt er durch das Zimmer, voll guter Vorsätze für sein weiteres Leben. Und George wird seinem Schwur gegenüber den Geistern mehr als gerecht. Zunächst schickt er seinen Mitarbeitern als anonymer Gönner Geschenke für ihren Weihnachtsabend, eröffnet ihnen im letzten Meeting am Vormittag, eine Gehaltserhöhung durchzusetzen und verspricht, zukünftig offen für Vorschläge zu sein und den gemeinsam geschafften Erfolg zu ehren.

Die Mitarbeiter blicken zuerst ungläubig in die Runde, doch dann springen sie auf und fallen George nacheinander um den Hals. Auch er spürt zum ersten mal die Kraft seiner Gruppe und ist glücklich wie nie zuvor. Alles wendet sich zum Guten als George erkennt, wieviel er in den vergangenen Jahren falsch gemacht hat.

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Eine erfundene Geschichte? Ganz ohne Bezug zur Realität?

Beurteilt es selbst.

Frohe Weihnachten wünscht Euch

Harald

PS: Die Originalgeschichte gibt es übrigens hier.

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